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Viele kleine Leute,

die in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun,

können das Gesicht der Welt verändern.

Weisheit aus Nordafrika

www.bahati.org Der Vorstand
 
Der Vorstand

Die Situation der
Mädchen in Kenia

 

 

 

 
 

1. Vorsitzende Gabriele Renz (Mitte), 2. Vorsitzende Anne Mathenge-Hemmerlein (Links), Kassier Olaf Renz (Hinten), Schriftführerin Katharina Domokos (Rechts)

Damit Sie wissen, wer diese Menschen im Vorstand eigentlich sind und warum sie sich bei BAHATI engagieren, möchten wir uns kurz vorstellen:

1. Warum engagierst du dich bei Bahati?


Gabriele und Olaf Renz:
Bei der ersten Keniareise war es das Unbekannte, das uns reizte. Nach dem zweiten Aufenthalt und dem besseren Verstehen der Lebensumstände dort, erfuhren wir, wie man mit wenigen Mitteln das Leben eines Mädchens nachhaltig beeinflussen kann.
Anne Mathenge-Hemmerlein:
Bahati bietet mir vor allem die Möglichkeit, einen kleinen Teil von meinem Glück an die Gesellschaft zurück zu geben. Außerdem ist für mich wichtig, dass wir nur Mädchen fördern, da Frauen eine wichtige Rolle in der Familie und Gesellschaft spielen.
Katharina Domokos:
Ich möchte Mädchen, die unter schlechteren Voraussetzungen ins Leben gestartet sind, Perspektiven für eine bessere und vor allem selbstbestimmte Zukunft eröffnen.

2. Wie bist du zu Bahati gekommen?


G. und O.R.:
Durch unsere Nachbarin Dorothea Wenzel. Sie trat mit der Bitte an uns heran die Patenschaft für ein 4-jähriges Waisenmädchen zu übernehmen, was wir gerne getan haben. Unser Patenkind ist mittlerweile 13 Jahre alt und es ist schön sie jedes Jahr zu besuchen und aufwachsen zu sehen. Ein weiterer Grund war ein Solarprojekt 2006, bei dem wir uns ebenfalls engagiert haben. Durch Dorothea erfuhren wir viel über Land und Leute, die Notwendigkeit der Hilfe sowie den Einsatz vor Ort.
A. M.-H.:
Während einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt bin ich mit Gabi und Olaf Renz ins Gespräch gekommen. Menschen zu begegnen, die Meilen von Kenia entfernt leben aber trotzdem ihre Zeit und Ressourcen aufbringen, um Mädchen aus meinem Heimatland zu unterstützen fand ich toll! Davon wollte ich ein Teil davon sein.
K. D.:
Die Konfirmationsspende meines Jahrganges ging an Bahati und im Rahmen dessen wurde uns der Verein von dem damaligen Vorstand bei einem Dia-Abend vorgestellt. Danach war ich begeistert von BAHATI und wurde Mitglied im Verein.

3. Welchen persönlichen Bezug hast du zu Kenia?


G. und O.R.:
Das Land ist für uns einfach faszinierend. Die Wege abseits der Touristenhochburgen zu beschreiten und sich auf die Menschen einzulassen ist sehr interessant und spannend.
Nach über sechs Aufenthalten in Kenia sind viele Freundschaften entstanden, insbesondere zur Familie unserer Sozialarbeiterin und Dorotheas ehemaliger Freundin Kauchi Chivumba. Dank moderner Kommunikationswege lassen sich diese Beziehungen unproblematisch pflegen.
A. M.-H.:
Kenia ist mein Heimatland und der größte Teil  meiner Familie lebt in Kenia.
K. D.:
Zu Kenia habe ich erst durch meine Arbeit im Verein und eine Reise nach Kenia im Jahr 2012 einen Bezug gefunden. Die afrikanische Mentalität und Lebensweise hat mich sehr beeindruckt und ich möchte auf jeden Fall nochmal dorthin reisen, gerne auch in andere Teile des Kontinents.


4. Was war bisher dein schönstes Erlebnis mit Bahati?


G. und O.R.:
Bei unserem alljährlichen Mädchentreffen waren 2012 auch alle ehemaligen gesponserten Mädchen eingeladen. Eines dieser Mädchen erzählte wie sie nach erfolgreicher Ausbildung mit ihrem Verdienst die alte Hütte ihrer Mutter mit einem Wellblechdach renovieren konnte und dass sie nun die Schulgebühren für ihre kleine Schwester bezahlt.
Eine weitere schöne Erfahrung ist die Hilfsbereitschaft unserer Spender und Mitglieder, ohne deren Zutun BAHATI nicht existieren könnte.

A. M.-H.:
Die Berichte über die der ersten abgeschlossenen Ausbildungen der Mädchen, und was sie daraus machen können und wollen. Die erste „Ernte“ quasi, die einem die Bestätigung gibt, dass das Engagement sich lohnt.
K. D.:
Während unserer Keniareise habe ich eine junge Frau kennen gelernt, die mit Hilfe von BAHATI eine Schul- und Berufsausbildung absolvieren konnte.
Mit welchem Stolz sie berichtet hat, dass sie heute als Krankenschwester ihre ganze Familie ernähren kann, hat mich sehr beeindruckt und mir gezeigt, dass unsere Arbeit richtig und wichtig ist!

5. Was wünschst du dir für die Zukunft des Vereins?


G. und O.R.:
Wir wünschen uns, dass wir noch vielen Mädchen den Weg für eine bessere, selbstbestimmte Zukunft ebnen können.
Wie jeder Verein würden wir uns über mehr aktive Mitglieder freuen, aber auch Fördermitglieder sind uns jederzeit herzlich Willkommen.
A. M.-H.:
Dass  Bahati  noch sehr lange erhalten bleibt und noch mehr  Mitglieder und Freunde findet, die dem Verein die nötige Unterstützung bieten.  Denn es gibt genug Mädchen, die auf die Hilfe angewiesen sind.
K. D.:
Dass wir auch vermehrt junge Menschen von unserem Verein und der Idee dahinter begeistern können. Denn die Vorstellung, dass sich junge Menschen aus Deutschland für Mädchen in Kenia engagieren, finde ich sehr schön!


 

 

 

 

 


© Bahati – Chancen für afrikanische Mädchen e. V.